Bild: pixabay

Mode als Ausdruck eines neuen bürgerlichen Selbstbewusstseins


Mode als Bekenntnis individuellen Geschmacks wurde erst ab dem 19. Jahrhundert auch für normal begüterte Menschen möglich.
Die Art der Kleidung war bis zur Aufklärung immer ein Kennzeichen der Ständegesellschaft und strengen Regeln unterworfen. Zuwiderhandlungen wurden strengstens bestraft. Bereits in den spanisch besetzten Ländern Flandern und Holland präsentierte sich bürgerliches Selbstbewusstseins ab dem 17. Jahrhundert auch in der Auswahl der Kleidung und Stoffe. Kleidung war jedoch immer noch an die religiösen Leitsätze spanischer Hofmode gebunden.
Ausgehend von einem kurzen Abriss der expressiven Mode des Rokokos spannt der Vortrag den Bogen in das 19. Jahrhundert, um zu verdeutlichen, wie Kleidung die soziale Neuordnung und Interessen der sich durch die Industrialisierung stark verändernden Gesellschaft spiegelte und wie sie vor allem die neue Urbanität des modernen Menschen reflektiert.

Donnerstag, 23.5.2019, 19.30-21.00 Uhr, VHS-Gebäude, Raum E0, Rosarium
Leitung: Urte Ehlers
Gebühr: 10,00 EUR

Der Vortrag kann mit der Vortragskarte kostenlos besucht werden.


Zurück